4 Jahre VlikeVeronika

Der Jahresrückblick zum 4. Bloggeburtstag
Zum 4. Blogjubiläum erzählt Content Creator:in Veronika Fischer, was sich im letzten Blogjahr getan hat.

Gedanken zum 4. Bloggeburtstag von VlikeVeronika. Zum Nachlesen, Mitfiebern, Lernen und  Bessermachen. Tipps zum Mitnehmen für Content Creator:innen und alle, die es noch/nie werden wollen.

Das letzte Jahr – Februar 2021 bis Jänner 2022

Ich weiß, dass ich mir im vergangenen Blogjahr sehr oft dachte: „Das muss ich unbedingt beim nächsten Jahresrückblick erzählen.“ Doch weil ich’s mir nie aufgeschrieben habe, habe ich eine Menge schon wieder vergessen. Einige Dinge sind zum Glück aber auch so hängen geblieben:

Die Kurzfassung für alle, die nicht so viel mit dem technischen Details und strategischen Entscheidungen am Hut haben.

Die Highlights

  • Der Blog hat es sich 2021 unter den Top 25 aufrufstärksten Blogs in Österreich (Blogheim.at-Ranking) gemütlich gemacht und ist dort sehr stabil und jahreszeitenunabhängig geblieben.
  • Pinterest hat Anfang 2021 Idea Pins eingeführt. Ich habe das Format früh zu nutzen begonnen und es hat sich absolut ausgezahlt, mit der und für die neue Vision von Pinterest zu arbeiten. Mein erfolgreichster Idea Pin hat mit heutigem Stand 1,4 Millionen Aufrufe.
  • Mit neuen Knüpfanleitungen und einer Landing Page für alle Knüpfprojekte wurde dieser Schwerpunkt am Blog weiter ausgebaut. Der Launch der Alles rund ums Knüpfen Seite trägt der Tatsache Rechnung, dass der VlikeVeronika-Blog sich zu einer gar nicht so unscheinbaren Anlaufstelle für Knüpfbegeisterte entwickelt hat. Mein Staunen darüber hat auch nach fast vier Jahren nicht nachgelassen, dass sich aus einem klein gemeinten Blogpost – „na komm, das Thema nimmst Du auch noch mit“ – zum Thema Knüpfen, eine Community entwickelt hat, die nicht nur die kostenfreien Beiträge mit Begeisterung liest, sondern auch die pdf-Anleitungen im Shop kauft.
  • Kurz vor dem 4. Bloggeburtstag stand ein Website-Relaunch an. Das ist ein umfangreiches Thema, über das ich – obwohl und vielleicht gerade weil ich technische Autodidaktin bin – stundenlang reden könnte. Wer mehr dazu erfahren will, liest beim Abschnitt „Der Website-Relaunch – die neue Unabhängigkeit“ weiter unten nach. Alle anderen dürfen sich einfach am neuen Design, neuen Features und der Tatsache freuen, dass nur mehr ein einziges Cookie (optional) gespeichert wird, das kein Session Cookie ist. Und wenn finde, wo es verankert ist, schmeiße ich sogar dieses noch raus.
  • Nach exorbitanten Höhenflügen der Blogaufrufe in den ersten beiden Corona-bedingten Lockdowns hat sich der Blog mittlerweile bei 75 000 bis 90 000 monatlichen Aufrufen eingegroovt, was ich als gut – nicht gigantisch, aber solide – empfinde. Diesbezüglich bin ich aber ein bisschen verwöhnt und ehrgeizig, darum denke ich, dass das noch mehr geht.
    Wenn mein Ehrgeiz mit mir durchgeht und ich tagelang über Seitenladezeiten, Bounce-Rates und SEO-Messwerte bis zum heulenden Elend obsesse, holt mich das Blogheim.at-Ranking immer wieder schön auf den Boden bzw. hilft mir, die Performance meines Blogs in ein Bigger Picture einzuordnen und mir selber zu sagen: „Es ist ein guter Kurs! (Besonders für eine vergleichsweise junge Website.)“
  • Große Freude bereitet es mir, wenn ich merke, dass meine Kund:innen aus meinem „echten“ Job als Texterin und Content Creator:in auszugsweise sehen, was ich hier so treibe und der Blog das Vertrauen festigt, dass ich weiß, welche Herausforderungen KMU im Onlinebereich meistern müssen. Hier treffen sich meine beiden kreativen Welten und in genau den Momenten ist mir auch wieder klar, dass ich kein Fame-Girl sein muss und eigentlich auch nicht sein will. Ich will eine gut gehende Website betreiben und auch ein bisschen im Social-Media-Game aktiv sein, um am Ball zu bleiben, damit ich meine Kund:innen mit Verständnis und Weitsicht beraten und begleiten kann.

Die Lowlights

  • Anfang des Jahres (2022) habe ich fix herausgefunden, was mir davor schon mehrfach als Worst-Case-Szenario durch den Kopf gegeistert ist: Wegen technischer Troubles mit dem Theme (ich musste es zusätzlich zum Cachen durch ein Komprimierungs-Tool meines Themeanbieters jagen, damit die Seite nicht mehr 20 (!) Sekunden zum Aufbauen brauchte) wurden meine Seitenaufrufe mit den VG-Wort-Zählmarken nicht bzw. nur teilweise getrackt. Dadurch ist mir für 2021 eine Stange Geld verlorengegangen. Aus Frust habe ich von heute auf morgen (na ja, von 12. auf 13.1. oder so ähnlich) das Theme bei Live-Betrieb der Website gelöscht. Ich liebe es, den Luxus zu haben, solche Experimente durchzuführen. Wer sich für Harakiri-Aktionen begeistern kann, sollte sich die Details weiter unten im Abschnitt „Der Website-Relaunch – die neue Unabhängigkeit“ durchlesen.
  • Es bringt mich zum Schmunzeln, den Beitrag Der Kassensturz mit Instagram zum 3. Bloggeburtstag zu lesen, denn an dieser Front hat sich nicht viel verbessert. Eher im Gegenteil. Ich habe Instagram im letzten Jahr immer wieder und im letzten Vierteljahr nur mehr mit den Gedanken „ich will das nicht mehr“, gefolgt von „das macht mich so, so traurig“ geöffnet.
    Ich will das nicht mehr.
    Das macht mich so traurig.
    Zwei ewige Echos in mir in Bezug auf Instagram.
    Es macht mich wirklich fertig, womit man auf dieser Welt erfolgreich sein kann, wofür Leute bereit sind, ihre wertvolle Lebenszeit durch Zuschauen herzugeben, und welche überproportionierte Rolle einer einzelnen App in der Fülle an Marketingmöglichkeiten gegeben wird.
    Für mein Seelenheil habe ich mich – relativ spontan, aber nicht unerwartet – seit 31.12.2021 aus dem aktiven Insta-Game genommen, ohne das zu kommunizieren. Ohne Plan ob, wann und/oder in welcher Form ich wieder zurückkomme. Dazu gibt’s natürlich eine Reihe an Überlegungen, wie beispielsweise vorerst auf unbestimmte Zeit nur Stories und gelegentlich Reels zu veröffentlichen, aber auch andere Herangehensweisen sind denkbar.
    Erstmal stehen noch ein paar Website-to-dos an, bevor ich mich bezüglich Instagram entscheide. Zum einmonatigen Instagram-Detox wird es demnächst bestimmt einen Blogpost geben – da ist zu viel Spannendes in mir passiert, als dass man das geheim halten sollte.
    Update vom 16.02.2022: Hier ist er: 7 Wochen ohne Instagram

Der Jahresrückblick auf das 4. Blogjahr | Langfassung

Die Blogthemen | Rückblick auf 2021

Was den Aufbau der Website mit Content betrifft, bin ich im letzten Jahr in viel ruhigeren Gewässern angekommen. Wenn man einen Blog startet, braucht man ein gutes Fundament – einen Pool an Blogposts, auf die man immer wieder hinweisen kann, die nicht an Aktualität verlieren und die sich auch dafür eignen, eine gute interne Linkstruktur aufzubauen. Dass Knüpfen ein so wichtiges Thema hier ist, hat die Nachfrage der Leser:innen bestimmt – und meine Lust, ihr auch nachzukommen. Dass es auf VlikeVeronika auch viel um Upcycling-DIY-Projekte geht, kommt mehr von mir. Ich mag kostengünstige, einfache, smarte DIY-Projekte. Ich finde es wichtig, dass man, wenn man nach Bastelideen sucht, auch viele Ideen findet, die man sofort aus dem Stand durchführen kann, weil man bereits alles, was man dafür braucht, zu Hause hat. Ich glaube nicht, dass wir Unsummen für neues Bastelmaterial ausgeben müssen, um kreativ sein zu können.

Beliebte neue Blogbeitträge aus dem letzten Jahr

Old but gold! Alte Blogbeiträge sind wahre Schatzkisten

Der Mix an alten, zeitlosen und neuen Beiträgen, die teilweise auch Trends aufgreifen, gibt mir einen schönen Polster, der mich entspannt ins 5. Blogjahr gehen lässt. Ich MUSS NICHT pausenlos neue Inhalte abliefern, sondern darf mich auch bewusst der Optimierung bestehender Inhalte widmen. Ich glaube, dass das auch bei vielen Blogger:innen oder ganz generell Website-Betreiber:innen viel, viel, viel zu kurz kommt. Man ist geneigt, immer etwas Neues zu machen und die Leser:innen zu unterhalten, statt in den bestehenden Content zu investieren. Wenn Google Dir aber Leser:innen auf einen Blogpost von vor zwei, drei, vier Jahren schickt, dann sollte auch der die heutige Qualität Deines Blogs möglichst gut widerspiegeln. Immer wird das nicht gelingen. Zum Glück entwickeln wir uns ständig weiter. Das Ziel soll und darf sein, auch die alten Beiträge regelmäßig zu warten. Damit nimmt man auch viel Druck aus der Content Creation heraus.

Was für 2022 geplant ist

Für 2022 habe ich schon einige Ideen auf dem Themenplan notiert. Karton und Garn werden uns weiter begleiten, wir werden Kerzenreste verwerten und jetzt, wo wir schon so fit im Knüpfen sind, auch die verwandte Technik Makramee erkunden.

Der Website-Relaunch – die neue Unabhängigkeit

Wo fange ich an?! Chronologisch.

Bereits im Mai 2020, als ich einen Theme-Wechsel vorgenommen habe, um das Layout und die Funktionen des Blogs zu optimieren, wäre es mir am liebsten gewesen, die Seite sehr individuell zu programmieren und kein Kauf-Theme zu verwenden, das natürlich auch tausende andere Website-Betreiber:innen nutzen. Nur damals – und zum Glück wusste ich das – war ich einfach noch nicht so weit. Das ausgesuchte Theme war eine gute Momentlösung, aber ich wusste, dass es im Hintergrund viele Ressourcen beanspruchte und diverse Caching-, Minify- und Was-weiß-ich-Einstellungen nötig waren, um schnelle Ladezeiten und damit ein gutes Nutzungserlebnis zu gewährleisten. Mehr als einmal bin ich heulend angestanden, weil die Technik schon so komplex wurde, wenn man das Optimum aus der Seite herausholen wollte. „Reduzieren Sie nicht verwendetes JavaScript“, „Reduzieren Sie nicht verwendete CSS“, „Die Auswirkungen von Drittanbieter-Code minimieren“, „Ressourcen beseitigen, die das Rendering blockieren“ – yeah, great but like … WHAT?! Und was noch wichtiger ist: HOW?! Mir war schon Mitte des Jahres klar, dass wir – das Soledad-Theme und ich – unseren Höhepunkt erreicht hatten und sich unsere Wege über kurz oder lang trennen würden.

Es sollte bis in die ersten Jännertage 2022 dauern, bis ich das Theme in einer Nacht-und-Nebel-Aktion einfach gelöscht habe. Vielleicht war es auch eine Aktion geistiger Umnachtung, denn sowas tut man nicht! Viermal habe ich Leuten, die sich mit der Materie ein bisschen auskennen, in den letzten Wochen davon erzählt, viermal bin ich angeschaut worden, als wäre ich wahnsinnig geworden. Viermal war ich verdammt stolz drauf, wie weit ich technisches Nackerpatzl in den letzten Jahren gekommen bin, um so einen Stunt zu machen.

Was passiert, wenn man ein Theme bei WordPress einfach löscht

Tja, dann weiß die Website erstmal einfach nichts mehr. Die Blogposts und Seiten sind zwar noch da, aber die Darstellung ist komplett im Eimer – die Schriftarten, Schriftgrößen, Schriftfarben, die Darstellung der Bilder, das Menü … nichts wird mehr anständig dargestellt. Du hast keinen Sidebar, keine Widgets – kurz gesagt: Du fährst die Seite optisch gegen die Wand.
Also muss man der Seite alles neu vorgeben. Jede:r normale Webdesigner:in würde sich dafür Wochen oder Monate auf einer Test-Seite Zeit nehmen, alles aufbauen, prüfen, nachjustieren und die neue Website dann irgendwann einspielen. Aber ich bin eben keine Webdesigner:in. Ich habe keine Ahnung, wie ich so eine Test-Umgebung erschaffe, und habe den Relaunch im Live-Betrieb der Seite gewagt. An der Stelle: Klare Empfehlung, es nicht so zu machen, es hätte auch arg daneben gehen können …

Was die VG Wort mit meinem Website-Relaunch zu tun hat

… aber was tut man nicht alles, wenn man die VG-Wort-Abrechnung für 2021 bekommt und feststellt, dass sich trotz einer Million Website-Aufrufen kaum ein Beitrag zur Einreichung bei der Verwertungsgesellschaft für Autor:innen für eine Auszahlung qualifiziert hat? Tja, dann hat man Schwarz auf Weiß, was einem schon seit Mitte des Jahres schwant! Nämlich dass das supertoll optimierte Theme so stark komprimiert ist, dass die Zählmarken die Aufrufe nicht mehr korrekt tracken. Konkret sieht die Sache wahrscheinlich so aus, dass Leser:innen immer nur eine im Cache zwischengespeicherte Version der Seite/des Beitrags, die/den sie aufrufen, sehen und daher das Zählpixel nicht checkt, dass da ein neuer Mensch einen neuen Seitenaufruf macht. Für mich, die überschaubare Einnahmen durch Kooperationen, aber gute Einnahmen durch die Verwertung der Texte hat, war das erstmal zum Heulen und Fluchen.

Es war aber auch der Ruck, den ich gebraucht habe. Schon die zweite Reaktion war es, das Theme zu löschen und die Seite völlig neu aufzubauen. Unabhängig von fancy vorgestalteten Themes und nur mehr mit Elementor.

Das Jahresziel für 2022 in drei Wochen Intensivarbeit abgehakt

Mein Jahresziel für 2022 für den Blog, die Seite langsam zu erneuern und das Theme zu löschen, die Seite um zu groß hochgeladene Bilder zu bereinigen und generell aufzuräumen, habe ich somit in den ersten drei Wochen des Jahres im Schnelldurchlauf absolviert. Ich habe jeden der 223 Blogposts geöffnet und nachbearbeitet. Also zumindest fast. Ein paar sind so umfangreich, dass sie auf eine To-do-Liste gewandert sind. Ich habe Beiträge radikal umgebaut oder umgeschrieben, habe Texte erweitert und auch ganze Passagen gelöscht, wenn ich fand, dass man das alles auch kompakter sagen kann. In all dem stand der Leser:innennutzen und die Nutzer:innenfreundlichkeit klar im Fokus. Was ich gelöscht habe, habe ich auch auf keiner Festplatte gespeichert. Kein Backup, kein „heb ich für später auf“. Ich wollte an nichts mehr hängen und habe den Prozess genutzt, um streng und liebevoll zugleich zu sein. Men alive, bin ich jetzt müde!

Natürlich braucht es noch Nacharbeiten und Feinschliff. Sollten Dir beim Lesen Tippfehler oder Darstellungsprobleme begegnen, darfst Du wissen, dass ich mich immer über Feedback freue. Nutze die Kommentarfunktion oder schreibe mir eine E-Mail.

Was ich damit sagen will

Ich glaube, dass sich all das, was Du bisher gelesen hast, im Nachhinein und in dieser Kurzfassung eines Prozesses, der mitunter Wochen, Monate oder Jahre andauert, wie Selbstlob anhören (anlesen) könnte. Ist es das? Jein. Ich denke, wenn ich jeden Schritt hier immer erzählen würde und man eben meine Prozesse live mit(er)leben würde, wäre viel klarer, wie teuer ich emotional dafür bezahle, jetzt hier stehen zu können und zu sagen: „Ich bin wahnsinnig stolz darauf, gerade an dem Punkt zu sein, an dem ich bin.“ Wenn man im Jahr 2022 mit einer Website erfolgreich sein will, muss man sich auf eine steile Lernkurve und viel Knochenarbeit einstellen. Und ich bin stolz auf jeden Tag, an dem ich mich nicht von den Herausforderungen dazu drängen lasse, alles offline zu nehmen.

Ein bisschen Pain für den Gain gehört vermutlich dazu

Es gibt natürlich noch Herausforderungen, die ich noch nicht so lösen konnte, wie ich das will. Mit Google Analytics habe ich vollständig abgeschlossen. Eine mit Caching funktionierende Statistik-Alternative habe ich noch nicht parat. Statistiken sind für mich aber unheimlich wichtig. Da muss dringend eine Lösung her.

Mein Blogjahr mit Pinterest

Die Neuausrichtung von Pinterest

In meinem Jahresrückblick auf 2020 habe ich erzählt, dass Pinterest die Strategie verändert hat. Damals war mir und vielen Creator:innen noch nicht so klar, wo die Reise hingeht. Aber ich kann sagen, dass ich mich 2021 auf den neuen Weg eingelassen habe … und was noch viel schöner ist: Es hat sich gelohnt. Einige E-Mails und Erfolgserlebnisse später möchte ich behaupten, dass die neue Richtung, die Pinterest einschlägt, auch von Content Creator:innen gewinnbringend genutzt werden kann.

Warum es Content Creator:innen der frühen Pinterest-Generation schwerer haben

Ich glaube, der Umstieg vom alten Pinterest-Modell à la „Du lädst einen Pin hoch, verlinkst Deinen Blog und Pinterest bringt Dir Traffic“ zum Pinterest der kommenden Jahre ist nur für Alteingesessene Pinterestler:innen schwer. Sie/Wir waren es gewöhnt, Links hinter ihren/unseren Pins zu hinterlegen, die man anklicken konnte, um zur DIY-Anleitung, zum How-to für Frisuren- und Make-up-Trends und zu Rezepten für leckere Kuchen zu kommen. Die Funktion gibt es zwar noch, aber die Performance statischer Pins (also einfach nur Bildern) hat im Vergleich zu Idea Pins stark abgenommen.

Was ist ein Idea Pin?

Man muss sich das wie eine Diashow vorstellen, bei der eine Idee vom Anfang bis zum Ende in kurzen Clips gezeigt wird. Bei mir sind das meist 3 bis 5 Slides und ich zeige den User:innen in aller Kürze, wie sie sich einen Christbaumanhänger aus Karton basteln oder Weihnachtskarten selber machen können.

Eine logische Entwicklung

Die Idee, die User:innen möglichst auf der Plattform zu unterhalten, kennen wir von jeder anderen Plattform – YouTube, TikTok, Instagram. Sinn und Zweck dieser Social-Media-Plattformen ist es, Dich als User:in so lange wie möglich online zu halten und Dir Inhalte zu zeigen, die Dich so ansprechen, dass Du auch im Offline-Leben davon sprichst und geneigt bist, die App bald wieder zu öffnen. Dazwischen schaust Du Dir Werbung an. So verdient die Plattform Geld. Und so ermöglicht sie Dir (als Content Creator:in), Dich dem Publikum dort zu präsentieren. Ganz ehrlich: Menschen, die auf Pinterest nach Inhalten suchen, hätten den Content nicht über die Google-Suche gefunden. Die User:innen der einzelnen Plattformen sind so auf die jeweilige Art und Weise der Content-Präsentation und -Konsumation eingeschossen, dass Dir als Content Creator:in nur die Möglichkeit bleibt, Dich der Sprache und der Umgebung des jeweiligen Netzwerks anzupassen, wenn Du dort etwas bzw. jemanden erreichen möchtest. Wenn man als Content Creator:in versteht, wie man das für sich nutzen kann, hat man schon gewonnen.

Fazit

Das 5. Blogjahr wird sicher anders, aber es bleibt gut.
Wie schön, dass Du bis hier her gelesen hast!

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6 Antworten

  1. Du überraschst immer wieder neu mit deinen Gedanken – und mich gleichzeitig doch nicht.
    Ich bewundere deinen Weg jedenfalls.
    Du musst nicht immer da sein.
    Aber du musst da sein.

    Liebe Grüße, Bernhard ☺️

  2. Wie krass du bist — einfach mal die Theme löschen! Aber auch irgendwie geil, weil mutig. Nicht lang schnacken, einfach machen. Bin gespannt, was ich 2022 noch von dir lesen werde. Als (still gewordene) Followerin. Drücker, Deborah

    1. Liebe Deborah, wenn Du wüsstest, wie sehr Du mich begleitest … in meinem Kopf klingen immer noch Deine Worte zum Jahresrückblick 2019. Ganz oft, wenn ich denke, ich könnte doch mehr Kommerzzeug machen, kommt die Stimme, die mir Deinen Kommentar vom Zurückkommen zu mir selbst vorliest.
      Ich drück Dich zurück! Veronika

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Veronika Fischer ist freie Texterin und Bloggerin aus Wien.
Veronika Fischer, Foto: © Rotraud Priesner
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