Schulstart 2018 | Tipps für die Einschulung

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Was schenkt man zur Einschulung? Soll ich die Schultüte selber machen oder kaufen? Sollte ich bei jedem Schnäppchen zuschlagen und Schere, Werkkoffer, Klebstoff und Co. gleich kaufen, wenn ich sie sehe? Welchen Klebstoff brauche ich?

Ich bin ziemlich aufgeregt für alle Kinder und Eltern, denen die Einschulung im Herbst bevorsteht. Die Tage im Kindergarten sind gezählt, das ist eine emotionale Zeit für Kinder, Eltern und oft auch PädagogInnen, die einander liebgewonnen haben und jetzt voneinander Abschied nehmen. Ich kann mich sehr gut in die Vorfreude, Unsicherheit und Aufregung einfühlen, die diese Zeit begleiten – wie es mir emotional ging, kannst Du im Beitrag “Wenn das erste Kind in die Schule geht” nachlesen.
Wir hatten letztes Jahr rund um die Grundausstattung unserer Erstklässlerin viele Fragen und ich habe mich durch viele Websites, Ratgeber und Blogs geklickt, um herauszufinden, was wir kaufen sollen, was wir wirklich brauchen und womit wir noch warten sollen. Es beginnt bei der Schultasche und geht über die passenden Stifte und Hausschuhe. Was braucht man, was bildet man sich ein und bei welchen Dingen sollte man auf den Rat und Wunsch der Lehrerin/des Lehrers warten? Ich habe Euch einige Tipps zusammengeschrieben.

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Die Schultasche

Bevor wir dazu kommen, was wir ausgewählt haben, solltest Du wissen: Die Schultasche unterliegt demselben Glaubenskrieg wie der Kinderwagen – da gibt’s das Bugaboo-Lager und die Teutonia-Gläubigen und jedeR Mama/Papa wird Dir sagen, warum sein System das bessere und seine Wahl die schlauere ist. Das ist bei Schultaschen sehr ähnlich und der Druck auf Eltern, die “es richtig machen wollen”, unheimlich hoch. Deshalb ist es sinnvoll, sich vor irgendeiner persönlichen Meinung (meine Meinung ist nur eine von vielen) unabhängige Testergebnisse anzusehen.

Den Schultaschentest der AK Oberösterreich findest Du hier.

Den Schulranzen-Test von schultaschen-ratgeber findest Du hier.

Die 25 besten Schulranzen im Vergleich von ExpertenTesten findest Du hier.

Warum wir uns mit den Großeltern zusammengetan und (zum Geburtstag) eine ergobag gekauft haben
Bei der Schultasche haben wir aus vollster Überzeugung auf ergobag gesetzt. Die Schultaschen werden aus Textilien gefertigt, die zu 100 Prozent aus recycelten PET-Flaschen hergestellt sind. Nachhaltigkeit ist aber nur ein Faktor, ganz entscheidend war auch Ergonomie: Der ergobag pack und der ergobag cubo wachsen mit – das heißt, das Rückenteil ist verstellbar, so wird die Last optimal verteilt. Im Hinterkopf hatten wir bei der Wahl der Schultasche außerdem, dass wir eine langlebige Tasche haben wollten. Das betrifft einerseits die Verarbeitung selbst, aber auch ein Design, das unserem Kind über die gesamte Volksschulzeit gefallen soll. (Stichwort: Was bringt eine nachhaltige Tasche, wenn der Umgang mit dem Produkt und Ressourcen nicht nachhaltig ist?) Das ergobag-System funktioniert auch hier besonders schlau, denn dass sich der Geschmack der Kinder in vier Jahren verändert, ist zu erwarten. Darum gibt es Kletties! Jede Schultasche von ergobag hat vier Klettflächen auf der Schultasche selbst und eine Klettfläche am Turnrucksack/Ausflugsrucksack. Das ergobag-Starterset enthält fünf Kletties – die Motivpalette bietet Feen, Einhörner, Katzen, Dinosaurier, Drachen, Feuerwehr, Weltraum, Fußballer … da ist für jedes Kind etwas dabei. Kletties, die als Extrareflektoren dienen und Kletties, die im Dunkeln leuchten komplettieren das Programm. Außerdem kann man sich individuelle Kletties mit eigenen Grafiken, Fotos oder Motivationssprüchen anfertigen lassen und die Schultasche damit individualisieren.

 
Der Preis von 129,00 Euro (nur Schultasche) aufwärts erschlägt Eltern auf den ersten Blick vielleicht, ABER wer auf ein niedriges Eigengewicht der Tasche, Nachhaltigkeit, ein schlichtes kindgerechtes Design achtet, das dem Schulkind von sechs bis zehn Jahren gefallen soll, wird feststellen, dass die Schultaschen, die diese Kriterien erfüllen alle in einem sehr ähnlichen Preissegment angesiedelt sind. Rechnet man es auf vier Jahre herunter, sind die Anschaffungskosten zwar stattlich, dann ist aber für mindestens die Volksschulzeit gesorgt. Darüber hinaus sind im Lieferumfang der ergobag-Sets einige Utensilien enthalten, die bei anderen Schultaschen, die vielleicht nur die Hälfte kosten, noch extra dazugekauft werden müssen. Wir haben den ergobag pack um 239,00 Euro (April 2017) gekauft. Im Lieferumfang enthalten waren: Schultasche, Sportrucksack (verwendet die Lady für Schulausflüge und Lehrausgänge), Federpennal mit Dreikantbuntstiften, Radiergummi, Lineal und Spitzer, Schüttelpennal und Heftmappe sowie fünf Kletties. Regenschutz und Extrareflektor-Set müssen separat erstanden werden, wobei es auch Sets gibt, die das bereits mitliefern.

Erfahrungsbericht: Die Lady geht verglichen mit anderen Kindern sicher eher vorsichtig mit ihren Sachen um, die ergobag sieht nach einem Jahr aus wie neu. Die Feen-Kletties hat sie anlässlich ihres Geburtstags ausgetauscht (eine schöne Geschenkidee für ergobag-BesitzerInnen). Den Regenschutz und das Reflektor-Set haben wir bislang nicht nachgekauft, da dazu noch keine Notwendigkeit bestand, weil wir den Schulweg täglich gemeinsam bewältigen und somit weder lang im strömenden Regen gegangen wird noch große Straßen alleine gequert werden. Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit dem Set. Nur ein Netz mit Gummizug im Inneren des Sportrucksacks hätte mir sehr gefallen. Den Anschaffungspreis habe ich mittlerweile auch verdaut zumal wir die Schultasche nicht einfach so, sondern als großes Geburtstagsgeschenk gekauft haben. Ist der Geburtstagstermin weit weg vom Schulbeginn kann man die bevorstehende Schultaschenanschaffung im Hinterkopf behalten und auf Geschenke setzen, die große Wirkung, aber nicht ganz so großen Preis haben. Da findet sich bestimmt was Tolles!

Tipps für den Schultaschenkauf

  1. Nimm das Schulkind mit zum Aussuchen. Der Schulbeginn ist eine große Sache für alle Beteiligten.
  2. Bring Zeit und Geduld mit. Der Schultaschenkauf kann auch gut und gern ein bis zwei Stunden brauchen.
  3. Wenn Du Großeltern oder TaufpatInnen und Co zum Schultaschenkauf mitnehmen möchtest – vielleicht weil sie angeboten haben, einen Teil der Kosten zu tragen – stecke vorher ab, was Du Dir erwartest, hoffst oder worauf zu achten ist. Wenn Du Deinem Kind vor Oma die neonpinke Schultasche mit den roten Marienkäfern ausreden muss, die Oma aus irgendeinem Eck des Geschäftes anschleppt, wird es haarig für alle! Wählt im Vorfeld 2 bis 3 Marken aus, die Ihr Euch gemeinsam im Geschäft anseht und probiert. Innerhalb dieser Marken gibt es meist mehrere Modelle zur Auswahl. Kinder sind verschieden. Was für uns passt, muss für Dich oder Dein Kind nicht unbedingt passen.
  4. Achte darauf, dass die Schultasche von alleine steht. Wir haben uns auch andere Schultaschen angesehen, die immer umfielen, weil sie entweder gar keinen verstärkten Boden hatten oder einfach einen schlechten Stand hatten. Gerade am Schulbeginn heißt es für viele Kinder erstmal zu lernen, selbst Ordnung zu halten – eine Schultasche, die immer umfällt und aus der alles herausrutscht sorgt für Ärger.
  5. Billig ist nicht unbedingt günstig. Eine Schultasche, die verglichen mit teureren Modellen nur die Hälfte kostet, aber nur halb so lange hält, kostet im Endeffekt genau dasselbe. Zweimal billig oder einmal teuer anschaffen ist eine Grundsatzentscheidung. Für Dein Kind hat eine schneller abgelebte Schultasche den Vorteil, dass es sich bald ein neues Design aussuchen kann und dass Du nicht auf einmal viel Geld in die Hand nehmen musst, sondern es Dir auf Etappen aufteilst. Mehr Schultaschen verwenden heißt aber auch, mehr Müll zu erzeugen.
    Achte bei günstigen Schultaschen auf das Eigengewicht der Schultasche (maximal 10% des Gewicht des Kindes nimmt man als Richtwert für eine Schultasche), die verwendeten Materialien, die Verstellbarkeit der Schulterträger, was im Lieferumfang enthalten ist, ob die Tasche gut am Boden steht und welche Erfahrungsberichte Du im Internet zu der jeweiligen Tasche findest.

Die Buntstifte

Ich habe vier Wochen mit mir gehadert, ob ich die Stifte im Federpennal tauschen soll. Da hatten wir uns für den Rolls Royce unter den Schultaschen entschieden, der sogar Dreiecksstifte beinhaltete und dann sagte die Klassenlehrerin, dass die Lady sich mit anderen Stiften eventuell leichter täte. Wenn es Dir auch so geht: Chill! Kinder brauchen in ihrem Schulleben mehrere Sets an Stiften – die Lady hat im ersten Schuljahr zwei Packungen Stifte vermalen und verspitzt. Ich habe mir sagen lassen, dass es mit den Jahren weniger wird, weil die Kinder auch immer weniger Anmalübungen und -projekte haben. Wenn Du also nochmal andere Stifte kaufst als die, die im Lieferumfang Deiner Schultasche dabei waren, dann wirst Du diese Stifte im Laufe eines Schullebens ganz bestimmt verwenden.

Wenn Dein Kind anfangs noch ein bisschen Schwierigkeiten mit der korrekten Stifthaltung hat, kann ich Dir die EASY-Start-Stifte von Stabilo empfehlen. Achte beim Kauf auf das “R” – für Rechtshänder – bzw. das “L” – für Linkshänder – auf der Packung. Es gibt auch Bleistifte von Stabilo, die ebenfalls diese Kerben zur leichteren Stifthaltung haben. Kann ich wirklich empfehlen. In diesem Starterset (Bild ist verlinkt) ist auch ein passender Spitzer enthalten.


Was mir grundsätzlich gut gefällt, sind die personalisierbaren Farbstifte von Jolly, die es mittlerweile auch als Dreikantstifte gibt. Man kann sich nämlich den Namen des Kindes auf die Stifte prägen lassen. Das geht meines Wissens nach nur über die Jolly-Homepage oder über Jolly-Werbestände, die man manchmal in den Sommerferien in größeren Einkaufszentren sieht. Aus meiner eigenen Schulzeit bin ich großer Jolly-Fan, weil die Minen sehr robust sind.
Anmerkung: Du spitzt einen Stift und er bricht sofort wieder ab und das immer und immer wieder? Dann ist wahrscheinlich die Mine im Stiftinneren gebrochen und Du kannst den Stift getrost wegwerfen – das heilt nicht, das wird nicht besser. Deshalb lohnt es sich bei Farbstiften wirklich, auf die Qualität zu achten. Empfehlen kann ich beispielsweise Jolly, Stabilo und Faber-Castell (es gibt sicherlich auch andere gute Hersteller, aber mit diesen drei Marken habe ich persönliche Erfahrung.)

Eine Ausnahme aus der “teurer ist besser”-Regel, die ich für mich entdeckt habe, sind die JUMBO Buntstifte von Hofer, die es im Sommer kurz vor Schulbeginn zu kaufen gibt (gestern habe ich den Produktflyer für Schulsachen entdeckt: die JUMBO Stifte gibt es laut Prospekt ab Montag, den 13.08.2018). Das sind dicke, sechseckige Buntstifte, die wirklich schön malen und bei denen wir bislang keine Probleme mit im Inneren gebrochenen Minen hatten. Sie sind eher dick, weshalb sie nicht so gut in die Gummischlaufen des Federpennals passen, das wir haben, aber als kleinen Erfahrungsbericht kann ich weitergeben, dass sie für Mal- und Zeichenprojekte, die wir zu Hause machen, meine erste Wahl sind bzw. nehme ich diese Stifte gerne in den Urlaub oder zu Hochzeiten/Familienfeiern etc. mit, weil sie sehr robust sind.

Montessori-Farben


Wenn Dein Kind in eine Montessorischule oder Montessoriklasse kommt, wird es mit den Montessorifarben vertraut gemacht werden, die gleichzeitig mit den Zahlen verknüpft sind: 1 = Rot, 2 = Grün, 3 = Rosa, 4 = Gelb, 5 = Hellblau, 6 = Violett, 7 = Weiß, 8 = Braun, 9 = Dunkelblau, 10 = Gold

Gold und Weiß habe ich nicht von Stabilo gefunden, weshalb ich bei diesen beiden Farben zu den Dreikantstiften von Faber-Castell gegriffen habe, die kleine Noppen am Rand haben, durch die die Stifte gut in der Hand liegen. In Papier- und Schreibwarengeschäften kann man die Stifte einzeln kaufen bzw. habe ich das Bild zur online Shoppingmöglichkeit verlinkt.

Die Füllfeder

Eine Füllfeder brauchen die wenigsten Kinder zum Schulstart. Wenn eine Füllfeder von der/dem KlassenlehrerIn nicht explizit verlangt wird, warte mit dieser Entscheidung zu. Vielleicht muss Dein Kind die Handhaltung beim Schreiben erst perfektionieren, deshalb macht der Kauf der Füllfeder erst Sinn, wenn Du weißt, in welcher Weise die Form der Füllfeder die Handhaltung Deines Kindes unterstützen soll. Beim Kauf der Füllfeder macht es – wie auch beim Kauf der Schultasche – Sinn, Dein Kind zum Testen und Probieren mitzunehmen. Viele Schreibwarengeschäfte haben neben den Stiften und Füllfedern Blöcke aufliegen, sodass man die Schreibutensilien testen kann. Die Lady ist mittlerweile bei der Füllfeder angekommen und wir haben uns für eine Füllfeder entschieden, die an den Stellen, an denen man die Finger positionieren soll, ebenfalls Einbuchtungen hat.

Filzstifte und Wasserfarben

Ob SchülerInnen Filzstifte und Wasserfarben selbst mitbringen sollen oder von der Lehrerin bekommen, ist unterschiedlich. Wenn Du sie eigens anschaffst und keine Vorgaben der Lehrerin/des Lehrers bekommst, dann kann ich hier nur ganz eindringlich sagen: Setze auf Marken wie Jolly, Staedtler oder Pelikan. Günstige Eigenmarkenprodukte von Diskontern werden Dich oder Dein Kind meistens enttäuschen – die Filzstifte trocknen oft viel zu schnell aus, die Wasserfarben haben oft fahle Farben (gilt übrigens auch für billige Buntstifte).
Bei Jolly und Staedtler lassen sich die einzelnen Farbtabs leicht austauschen.
Auf vielen Einkaufslisten stehen auch Malschürze und Wasserfarbenbecher, das kann natürlich alles neu und zweckgebunden erstanden werden. Vielen LehrerInnen ist es aber recht, wenn die Kinder in einem alten T-Shirt von Papa oder Mama und einem ausrangierten Plastikbecher im Werkkoffer kommen. Der Werkkoffer ist auch ein gutes Stichwort – bei uns wurden aus Umweltschutz- und Geldspargründen einfach alte Schuhschachteln gewünscht. Gefällt mir!

Wenn Du bei der Schulzusage oder in einem Elternbrief keine Einkaufsliste bekommen hast, überstürze es nicht. Lass Dich nicht von anderen Eltern, deren Kinder in andere Schulen gehen und Deinen eigenen Erinnerungen an Deine Schulzeit verrückt machen. Wir mussten für die Lady beispielsweise kein einziges Heft, keine Einbände, keinen Zeichenblock, keine Pinsel und Scheren kaufen. Manche LehrerInnen haben genaue Wünsche, ob es beim Klebstoff ein Flüssigkleber aus der Tube, der Flasche, einem Stift oder UHU-Stick sein soll. Dürfte ich wählen, würde ich Pritt Bastelkleber und UHU-Stick kombinieren, weil Ersterer nicht so leicht aus der Flasche quillt, wie man das von Flüssigklebern aus der Metalltube kennt (wenn man wie ich das leere Ende immer aufgerollt hat), und Zweiterer einfach zu handhaben ist und der Drehverschluss meines Empfindens nach fester sitzt als bei manchen vergleichbaren Produkten.

Die Schultüte

Bei der Schultüte habe ich ein kleines Trauma: Ich glaube, ich war 1989 das einzige Kind mit einer von Mama selbst gebastelten Schultüte. Alle anderen hatten kindshohe Schultüten mit Ponys, Rosa, Katzen und Regenbögen, Tüll oben zum Verschließen, Goldschnüren zum Zubinden und tonnenweise Schoko. Ich hatte eine 40-Zentimeter-Spitztüte aus blauem Farbkarton mit weißer Kinderzimmertapete mit kleinen, blauen Blümchen rundherum. Die letzten 27 Jahre habe ich mir geschworen, dass meine Kinder gekaufte, super-farbenflashige, kindshohe Schultüten bekommen. Der erste Schultag der Lady letztes Jahr, hat Licht auf meinen blinden Fleck geleuchtet: Viele Kinder hatten selbst gemachte Schultüten. Manchmal von Oma, manchmal von Mama, manchmal mit den Eltern selbst gemacht und manchmal im Kindergarten als Abschlussgeschenk für die Taferlklassler vorbereitet und den Eltern zum Füllen mitgegeben. Mit Stoffüberzügen mit schicken Sternchen, Quasten, Bommeln, Zick-Zack-Borte und Bügelmotiven. Ein bisschen wie das Brautkleid, das man fünf Minuten trägt und das dann für immer in der Versenkung verschwindet.
Deshalb, liebe Eltern, macht es WIE ES FÜR EUCH PASST: Kauft eine Schultüte, bastelt eine Schultüte, kauft sie voll, füllt sie selbst, gebt Nützliches hinein oder füllt sie mit Schokolade – es ist Eure Entscheidung! Die Schultüte macht Euch nicht zu guten oder schlechten Eltern.
Die Lady war mit der (leer) gekauften und von uns mit individuellen Geschenken gefüllten Schultüte sehr happy, ABER – und das ist der Mehrwert – auch ich habe Frieden mit meiner Schultüte geschlossen. Meine Mama war kein Sparfuchs (oder sagen wir: nicht nur), sondern hat es damals schon ganz besonders individuell für mich gemocht. Meine Schultüte war der Zeit ein Vierteljahrhundert voraus.

Wenn Du nach meinem Epilog noch auf der Suche nach Geschenken zur Einschulung bzw. für die Schultüte bist, dann spitz die Ohren. Wie wäre es damit …

Geschenkideen für die Schultüte | Geschenke zur Einschulung

In der Schultüte ist viel Platz für Kreativität, denn eine Schultüte will wie die Tetris-Steine gut geschlichtet sein, damit man Praktisches, Schönes und Genüssliches hinein bekommt. In der Galerie findest Duein paar Ideen für Deine Schultüte oder als separat verpacktes Geschenk zur Einschulung:

Armbanduhr für Kinder – Das Uhrlesenlernen kommt im ersten Jahr auf Euch zu. Da kann man mit einer Kinderarmbanduhr mit Zifferblatt vorbauen. Ich würde hierbei darauf achten, dass alle Ziffern am Zifferblatt zu sehen sind, manche Uhren haben nur Markierungen, was das Ablesen der Uhrzeit deutlich erschwert.

Stifte und Farben – Buntstifte, Bleistifte, Filzstifte, Magic Markers (Filzstifte, die die Farbe verändern oder die man auskillern kann), Ölkreiden, Wasserfarben – da Dein Kind nicht alle Schulsachen am ersten Tag fertig in der Schultasche haben muss, kannst Du die Grundausstattung auch einfach teilweise mit der Schultüte schenken. Meine Einkaufstipps für allerlei Stifte findest Du weiter oben in diesem Beitrag. Vergiss nicht den Extra-Spitzer für zu Hause, es ist nie verkehrt einen als Ersatz zu haben!

Etwas für den Wow-Effekt – Kinder lieben außergewöhnliche Alltagsgeschenke: Ein Bleistift ist viel mehr als ein Bleistift, wenn ein Huhn mit violetten, fluffigen Federn draufsitzt oder ein Radiergummi in Fußballform am Ende befestigt ist. Den Wow-ich-bin-schon-groß-Effekt erzeugt man auch mit Finelinern , Gelrollern (brauchen sie zwar nicht in der Schule, sind aber für die Verwendung zu Hause eine feine Bastelsache), Zauberfilzstiften oder einer eigenen Klammermaschine.


Hörbücher und Bücher – Erstlesebücher und Vorlesebücher für die 1. Klasse gibt es en masse, finde ein Thema oder eine Buchserie, die Deinem Kind viel Spaß macht z. B.: Geschichten vom Franz, Goodnight Stories for Rebel Girls (Deutsch),  gibt es ab Oktober 2018 auch in einer Version für Jungs: Stories for Boys who dare to be different – Vom Mut anders zu sein, vielleicht sind auch die spannenden Abenteuer der Fünf Freunde schon etwas für Dein Volksschulkind.

Smarte Jausenboxen und Trinkflaschen – spätestens ab jetzt wird die Jause täglich von den Eltern gepackt, da entdeckt man allerhand Essgewohnheiten, die man vorher so nicht kannte (Was man gestern mochte, kann übermorgen schon ganz abscheulich sein!, Was darf sich in der Jausenbox berühren?, Was ist die beste Tauschware?).

Magnetische Lesezeichen und eine Leselicht

Extrareflektoren oder kleine Schlüsselring(plüsch)figuren als Anhänger für die Schultasche

Blöcke und Haftnotizen

eine Pinnwand oder ein Magnetboard (mit Stundenplan)

ein neues Freundebuch oder ein Tagebuch (wenn Du extra Coolness-Punkte haben willst, mit Schloss)

ein Sparschwein (ab jetzt/bald gibt es Taschengeld) und ein Geldbörserl für den Notgroschen, den Schülerausweis, den Freifahrtsausweis, das Ersparte, das sie auf den ersten Ausflug zum Christkindlmarkt oder zum Bücherflohmarkt mitnehmen und frei darüber verfügen dürfen

 

Ich wünsche Deinem Erstklässler, ABC-Schützen, Schulanfänger, Taferlklässler – Deinem großen Schulkind! – einen entspannten Schulbeginn.

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