Läuse erfolgreich bekämpfen | 10 Fakten gegen Tabu & Stigma

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Läuse! Allein das Wort ist ein Phänomen. Sagt einer „Läuse“, juckt allen, die es hören, die Kopfhaut. Mit dem einsetzenden Juckreiz entsteht ein Gefühl von Ekel und Schmutz, dabei übertragen Kopfläuse weder Krankheiten, noch haben sie mit mangelnder Hygiene zu tun. Läuse sind immer noch ein Tabuthema und sind leider oft mit einer Stigmatisierung der Betroffenen verbunden. Wie kann man Läuse erfolgreich bekämpfen?

Vorbeugung

Fakt ist, dass Kopfläuse die häufigste Parasitenerkrankung im Kindesalter ist. Jedes dritte Kind hat bis zu seinem 18. Lebensjahr mindestens einmal Läuse (vgl. Nyda, letzter Aufruf: 17.09.2018). Zeitweise wird es Eltern so vorkommen, als ob das Nicht-Anstecken ein ständiger Spießrutenlauf ist, denn man tut, was man kann, um nicht in die Läusefalle zu tappen. Tja, manchmal hat man einfach Pech. Und es ist nicht das Ende der Welt.

Wenn man von einem Lausbefall in einer Einrichtung, die das Kind besucht, informiert wird, das Kind fürs Erste kontrolliert und nichts gefunden hat, dann atmet man erstmal erleichtert auf. Läuse zu haben ist einfach ein Krampf! Es kostet enorm viel Zeit, nicht gerade wenig Geld und kommt immer zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt.

Umso wichtiger ist es, Möglichkeiten auszuschöpfen, die vor Läusen schützen sollen. Viele Eltern sind gerne vorbereitet und haben lieber etwas für den Bedarfsfall zu Hause. Da empfiehlt es sich zum Beispiel, den Versandservice der SHOP APOTHEKE zu nutzen, wo man die apothekenpflichtigen, aber rezeptfrei erhältlichen Mittel bestellen kann, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben. Bevor ich weiter unten die Frage „Welches Mittel hilft gegen Läuse?“ beantworte, gebe ich Dir noch zwei Produkttipps, mit denen wir viele Läusewellen in Schule und Kindergarten erfolgreich befallfrei gemeistert haben:

RAUSCH Weidenrinden Spezial-Shampoo: riecht nicht toll! Finden Läuse aber auch nicht dufte. Und: Man gewöhnt sich dran.

Hedrin Protect&Go: Spray zum Auftragen auf das Haar, macht das Haar aber auch strähnig/leicht ölig.

– bei einem Läusefall im Umfeld: regelmäßige Kontrolle mit einem Nissen- und Läusekamm wie dem Metallkamm von Nisska. Im Nachhinein dachte ich, dass ich schon viel früher in diesen Kamm investieren hätte sollen.

 

Wie erkenne ich Läuse?

Eine erwachsene Laus ist rund 2 bis 3 Millimeter groß und damit einem Sesamkorn in Größe, Farbe und Form sehr ähnlich – sie können sandfarben bis grau sein und bewegen sich mit ihren sechs Beinen sehr schnell in den Haaren fort. Daher kommt bestimmt auch das missverständliche „es wuselt am Kopf“. Denn: JA, Läuse bewegen sich sehr schnell krabbelnd (nicht springend) am Kopf fort, ABER entdeckt man den Läusebefall früh, müssen nicht unbedingt wahnsinnig viele Läuse sein. Für alle, die noch nie Läuse hatten: Sucht man sein Kind nach Stellen ab, an denen „es wuselt“ wird man so eine Stelle hoffentlich (zum Glück) nicht finden! Deshalb ist es wichtig, den Kopf des eigenen Kindes gründlich Strähne für Strähne mit einem Läusekamm zu untersuchen, wenn in einer Einrichtung wie Schule oder Kindergarten ein Läusebefall bekannt wird. Eine einzelne weibliche, befruchtete Laus reicht aus, um die Ansteckung weiterzutragen.

Tipp: Wird in einer Einrichtung, die vom eigenen Kind besucht wird, ein Läusebefall bekannt, sollte man das Kind die nächsten zwei Wochen nach Bekanntwerden des letzten Falles (oft sind mehrere Kinder betroffen) alle zwei Tage gründlich auf Läuse kontrollieren, da man einzelne Läuse leicht übersieht. Kommt es zur Eiablage, stößt man rascher auf Nissen oder bereits geschlüpfte Larven und weiß daher, dass sich auch irgendwo eine erwachsene Kopflaus in den Haaren versteckt. Damit ist ein Befall sicher.

 

Wir haben Läuse! Was nun?

Als erstes: Nicht die Nerven verlieren. Wichtig ist, dass man nun aktiv an der Lösung des Problems arbeitet. Denn sie verbreiten sich leider wahnsinnig schnell und je länger die Kopfläuse unbehandelt auf dem Kopf hausen, desto stärker wird der Befall. Eine erwachsene, geschlechtsreife Laus legt 8 bis 10 Eier pro Tag. Es ist nicht sinnvoll, nun noch mit Hausmitteln zu experimentieren, da das die Behandlung nur unnötig verlängert.

Neben der Meldepflicht der Einrichtung gegenüber, die das Kind besucht, ist es sinnvoll sich zu überlegen, welche Freunde die Kinder in den vergangenen 21 Tagen zum Spielen getroffen haben und auch hier Bescheid zu geben, dass man gerade Läuse entdeckt und behandelt hat. So können Eltern einen Kontrollblick auf die Kinder werfen.
Ein Grund, warum Läuse einfach immer wieder ihre Runden drehen, ist, dass sie oft erst spät entdeckt werden – weil kaum jemand damit rechnet! Menschen, die das hier lesen, sind Menschen, die sich informieren, die vorbereitet sein wollen, die nach möglichen Verhaltensfehlern suchen, die es richtig machen wollen. Wir leben ganz normal. Sind sauber. Waschen uns. Wieso haben wir Läuse?

All diesen Eltern sei gesagt, was einmal ein Kinderarzt zu einer ängstlichen Mutter gesagt hat: Ein Kind, das Läuse hat, ist nicht asozial. Genau das Gegenteil ist der Fall. Kinder mit Läusen sind sehr sozial – sie stecken ihre Köpfe mit anderen Kindern beim Spielen und Spaß haben zusammen. Und genau dabei wechseln Läuse den Wirt.

 

Welches Mittel hilft gegen Läuse?

Es gibt eine ganze Palette an Läuseshampoos, die in unterschiedlicher Wirkungsweise Läuse effektiv bekämpfen. Wenn Du Dir einen Überblick verschaffen möchtest, was Dir hier zur Verfügung steht, dann gib auf der Seite SHOP APOTHEKE mal den Begriff Läuse ins Suchfeld ein.

Weltweit beobachten Forscher, dass Kopfläuse zunehmend resistent gegenüber den jahrzehntelang eingesetzten Wirkstoffen werden. Neben chemischen Mitteln gibt es aber auch solche, denen ein physikalisches Wirkungsprinzip zugrunde liegt. In anderen Worten: Es gibt Mittel, die die Atemwege der Läuse verschließen und sie so ersticken – dagegen kann man nicht resistent sein.

Läuse ersticken

Ein solches Mittel, das schon bei Kindern ab zwei Jahren und auch bei Schwangeren angewendet werden kann, haben auch wir* erfolgreich verwendet. NYDA Express hat eine ölige Konsistenz, einen eigentlich ganz angenehmen Geruch und lässt sich ganz einfach auf das trockene Haar auftragen, wo man es einwirken lässt, dann auskämmt und schlussendlich noch die Haare wäscht. In der Packung enthalten ist auch ein Läusekamm aus Plastik.

Aus eigener Erfahrung empfehle ich hier aber noch in einen Läuse- und Nissenkamm aus Metall zu investieren. Mein bester Freund in den Wochen nach dem Lausbefall (und wann immer ich seither eine Läusemeldung aus der Schule bekam) war der Läusekamm von Nisska.

 

* Wenn Du Dich an dieser Stelle fragst, warum wir Läuse hatten, obwohl wir Weidenrindenshampoo und den Hedrin-Spray zu Hause hatten, dann ist die Antwort einfach: Man verwendet es natürlich nur, wenn man von einer Läuseansteckung im Umfeld weiß. Dieses Mal waren wir wohl zu spät dran.

 

Übertragung von Läusen über Mützen, Bürsten und Bettwäsche

Das Hinüberwandern einer Kopflaus zum nächsten Wirt erfolgt in aller Regel über direkten Haarkontakt. Beim Kuscheln, beim Köpfezusammenstecken, beim gemeinsamen Schlafen im Familienbett.

Es scheiden sich die Geister, ob es nötig ist, im Ansteckungsfall mit Läusen eine radikale Putz- und Waschtour in den eigenen vier Wänden durchzuführen. In den weiterführenden Links am Ende dieses Artikels ist dazu ein interessanter Artikel von Regina Philipp auf derStandard.at verlinkt.

Generell wird empfohlen, dass zeitgleich mit einer Behandlung der Haare auch bestimmte Gegenstände gereinigt werden, auf der sich wegen des Kontaktes mit den Haaren auch gelegentlich Läuse befinden können.

 

Was muss ich nach einem Lausbefall reinigen?

– Kämme, Bürsten und Haarspangen
sollten in heißem Wasser gereinigt werden – am besten alles in ein Waschbecken legen, Stöpsel ins Waschbecken geben und mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher übergießen, einige Minuten im heißen Wasser lassen

– Bettwäsche und Handtücher
mit 60°C in der Waschmaschine waschen, nach Möglichkeit auch in den Wäschetrockner geben

– Schlafanzug sowie die Wäsche der letzten 48 Stunden (in der Regel überlebt eine Kopflaus nicht länger als zwei Tage ohne einen Wirt)
die Wäsche so warm wie möglich waschen (am besten 60°C), nach Möglichkeit in den Wäschetrockner geben, Wäsche, die nicht so warm gewaschen werden kann, kann man nach dem Waschen mit 30 bzw. 40 Grad auch für einige Tage aus dem Verkehr ziehen, sie auf der Wäscheleine hängen lassen und danach erst wieder in den Kasten geben; so lange überlebt keine Laus ohne frisches Blut

 

Gut zu wissen: Der Lebenszyklus einer Laus

Die Laus passiert in ihrem Leben drei Stadien: Ei, Larve und erwachsene Laus.

Die Eier – ugs. auch als Nissen bezeichnet – werden nah an der Kopfhaut an den Haaren abgelegt und dort mit einem Sekret festgemacht, das jedem herkömmlichen Haarshampoo trotzt. Die Eier haften so fest am menschlichen Haar, dass sie nur mit einem Läusekamm oder auch einzeln durch Ziehen mit den Fingernägeln (im Pinzettengriff) abgezogen werden können.

Nach 7 bis 8 Tagen schlüpfen aus den Eiern Larven, die nach 9 bis 11 Tagen die Geschlechtsreife erreichen.

Erst jetzt wird die Laus mobil und sorgt sehr aktiv für Nachwuchs: 90 bis 140 Eier legt die Laus im Laufe ihres vierwöchigen Lebens. Diese legt nicht nur nah an der Kopfhaut ab, sondern hat auch besonders beliebte Plätze dafür – kontrolliert man einen Kopf auf Läuse, lohnt es sich, immer zuerst die Haarlinie im Nacken und hinter den Ohren zu kontrollieren. Dort findet die Laus die optimale Temperatur vor, die die Eier brauchen, um sich weiterzuentwickeln.

 

10 Fakten über Läuse

  1. Jedes 3. Kind wird steckt sich bis zu seinem 18. Lebensjahr mindestens einmal mit Kopfläusen an.
  2. Eine Laus verlässt nicht freiwillig ihren Wirt, weil sie darauf programmiert ist, im Abstand von wenigen Stunden Blut zu saugen, um zu überleben. Insofern findet man sie eher selten auf der Couch oder auf einer Autositzlehne, weil ihr Instinkt ihnen sagt: Am warmen Kopf bleiben.
  3. Vom Ei bis zur erwachsenen Laus dauert es rund 3 Wochen. Wenn man eine handvoll Läuse am Kopf entdeckt, besteht der Befall schon eine Weile – vielleicht ein grauslicher Gedanke. Er rückt das Thema aber in Perspektive: Man hat es überlebt.
  4. Nur erwachsene Läuse sind mobil und stellen eine Ansteckungsgefahr dar.
  5. Läuse können nicht springen. Läuse haben sechs Beine mit kleinen Klauenwerkzeugen, mit denen sie unheimlich schnell klettern können. Die Behauptung, „Ich habe bei dem sogar Läuse springen gesehen“, ist aber maßlose Übertreibung oder zeugt von Unwissenheit, die für eine Enttabuisierung des Themas Kopfläuse wenig förderlich ist.
  6. Da unsere Haare pro Monat etwa um einen Zentimeter wachsen, wandern auch die abgelegten Nissen mit den Haaren mit. Nissen, die sich mehr als einen Zentimeter weit weg von der Kopfhaut befinden, sind in der Regel leer.
  7. Fast jedes Mittel verspricht: „Läusefrei nach der 1. Anwendung“. Natürlich versprechen sie das im Kurztext auf der Packung! Liest man den Beipackzettel gründlich – und das ist für die richtige Anwendung essenziell – kann man dort immer entnehmen, dass trotz der guten Wirksamkeit der Mittel eine Kontrolle im 2-Tages-Intervall und ggfs. eine neuerliche Behandlung nach 8 bis 10 Tagen notwendig sind.
  8. Läuse haben kostet Geld! Wer den Beipackzettel nicht genau liest und damit Behandlungsfehler in Kauf nimmt, vergrößert damit nicht nur den eigenen Zeitaufwand, sondern auch die mit der Entlausung verbunden Kosten.
  9. Läuse sind ekelig. Das Kind, das sie hat, ist es nicht.
    Sei ein Team mit Deinem Kind! Es muss verarbeiten, dass lebendige, beißende Tiere auf seinem Kopf herumkrabbeln. Gib ihm das Gefühl, dass Du es unter Kontrolle hast und dass es wieder gut wird – denn beides ist wahr, wenn Du die Haare mit einem Läusemittel behandelst, die abgestorbenen Läuse, Larven und Eier danach mit einem Läusekamm auskämmst und in 8 bis 10 Tagen sichergehst, dass kein Ei die Behandlung überlebt und sich weiterentwickelt hat.
  10. Läuse werden nie ein Lieblings-Small-Talk-Thema werden.

Häufig gestellte Fragen rund ums Thema Läuse

Seit unserem Lausbefall im heurigen Frühsommer hatte ich unheimlich viele Gespräche über Läuse: Mit Eltern, deren Kinder bislang verschont blieben, mit Eltern, die schon leidgeprüft sind, und mit Eltern, deren Kinder scheinbar keiner Lauswelle in Schule oder Kindergarten entgehen. Die interessantesten Fragen, die wir einander gestellt haben, findest Du hier.

Warum haben manche Kinder häufiger Läuse als andere?

Läuse widert der Geruch von Weidenrindenshampoo an – offenbar haben sie also ein feines Geruchsorgan. Es ist also wenig verwunderlich, dass es vermutlich Gerüche gibt, die ihnen gefallen. Bei Gelsen ist es ja ähnlich.

Warum muss ich die Haare noch auskämmen, wenn die Läuse durch das Shampoo schon tot sind?

  1. Die optische Komponente: Kämmt man die toten Läuse, Larven und Eihüllen nicht aus, können zumindest die beiden letzteren über MONATE in den Haaren bleiben. Die Nissen und Larven haften/klammern so stark an den Haaren, dass sie durch den Haarwuchs immer weiter in die Längen wandern. Wenn man genau hinsieht, sieht man das auch.
  2. Neubefall frühzeitig erkennen: Um einen Neubefall schnell erkennen zu können, ist es wichtig, dass das Haar vom vorherigen Läusebefall komplett gereinigt wird.
  3. Die zwischenmenschliche Komponente: Lebendige Tiere am Kopf zu haben, ist wirklich nichts Tolles. Jeder fühlt sich gerne wieder wie der/die Einzige der/die sich abends auf den Kopfpolster legt. Hinzu kommt, dass das Thema Läuse mit einem Stigma verbunden ist. Oft hat man bei Erzählungen von betroffenen Eltern das Gefühl, dass manche LehrerInnen sehr gezielt prüfende Blicke auf Kinderköpfe richten – und man kann es ihnen auch nicht verübeln, sie wollen einfach den Klassenverband vor einer neuen Läusewelle schützen. Wer einen Altbefall nicht gründlich auskämmt, gerät schnell ins Fadenkreuz. Erspar Dir das! Dreh einen Film auf und kämm Deinen Kindern währenddessen die Haare aus.
  4. Attest: Für den Kindergarten brauchten wir ein Attest, das bestätigte, dass das Kind läusefrei ist. Ich hatte den kleinen Lord behandelt und gekämmt, der Plastikkamm hat aber nicht alle Lausleichen restlos entfernt. Der sehr junge Arzt, der die Begutachtung des Kopfes mit sehr zarten Fingern und Sicherheitsabstand durchführte, weigerte sich, uns dieses Attest auszustellen und bestellte uns für den nächsten Tag wieder. Die Ärztin, der wir zugewiesen wurden, war selbst Mutter und mit dem Thema vertraut. Sie fragte, ob wir das Lausmittel dem Beipackzettel entsprechend angewendet hatten, prüfte das Kämmergebnis, indem sie sehr beherzt, aber verglichen mit dem Kollegen kurz, durch die Haare des kleinen Lords fuhr, und attestierte uns Läusefreiheit. Fakt ist: Nicht die behandelten Kinder sind das Problem, sondern die unbehandelten!
    Was Herbert Auer, Leiter der Abteilung für Medizinische Parasitologie an der Medizinischen Universität in Wien, und Franz Rheinthaler, Parasitologe, von ärztlichen Attesten halten, kann man in dem unten verlinkten Artikel von Regina Philipp auf derStandard.at nachlesen.

Läuse oder Schuppen?

Ganz klar: Erwachsene Läuse kann man optisch leicht von Schuppen unterscheiden. Dafür sind Läuse – auch wenn sie nicht so riesig sind, wie man sie sich vielleicht vorstellt – groß genug. Außerdem bewegen sie sich und rudern sehr sichtbar mit den sechs Beinen.

Nissen oder Schuppen?

Nissen sind von Schuppen zu unterscheiden ist dagegen schwieriger, insbesondere wenn man zum ersten Mal mit Läusen zu tun hat oder nach Beweisen für den Lausbefall sucht.
Am Kopf: Nissen lassen sich nicht einfach aus den Haaren rausschütteln. Sie haften in der Nähe der Kopfhaut direkt am Haar an. Sie sind nur mit dem Pinzettengriff oder noch besser mit einem Lauskamm aus den Haaren ziehen.
Auf der Kleidung: Nissen purzeln nicht einfach aus den Haaren. Weiße, ovale Fusseln auf der Kleidung sind Schuppen oder Fusseln.
Im Lauskamm: Das Was-ist-was-Bestimmen ist hier deutlich schwieriger. Vier nützliche Tipps zur Unterscheidung von Nissen und Schuppen gibt die Seite Lausdoktor.

Kann man Schuppen vom Läuseshampoo bekommen?

Die Kopfhaut ist vom vielen Kämmen und dem Läuseshampoo gereizt. Die Kopfhaut kann somit auch nach der Läusebehandlung jucken. Das sorgt oft für Verunsicherung, ob man wieder/immer noch Läuse hat. Regelmäßiges Untersuchen mit dem Läusekamm minimiert das Risiko eines nicht erkannten Lausbefalls. Sind die Läuse überstanden, beruhigt sich auch die Kopfhaut und auch mögliche Schuppenbildung geht zurück.

 

Weiterführende Links und Zusatzinformationen

BMGF: Informationsblatt bzgl. Kopflausbefall für medizinisches Fachpersonal (letzter Aufruf: 16.09.2018)
Geballte Ladung Fakten für alle, die es ganz genau wissen wollen.

derStandard.at: Lausfrei mit oder ohne ärztliches Attest? von Regina Philipp (letzter Aufruf: 16.09.2018)
Ein interessanter Artikel zur Frage: „Warum brauche ich einen ärztlichen Bescheid, dass mein Kind keine Läuse mehr hat, bevor es wieder in die Schule oder in den Kindergarten darf?“ Über Unwissenheit, Panikreaktionen und notwendige Schritte im Kampf gegen Läuse.

Robert-Koch-Institut: Ratgeber Kopflausbefall (letzter Aufruf: 16.09.2018)
Umfassende Allgemeininformation zu Infektionsweg, Diagnostik, Therapie und Präventivmaßnahmen.
Tipp: Unter „Therapie“ findet man Hinweise zu möglichen Fehlern in der Läusebekämpfung, die zum Wiederaufkeimen des Befalls führen können, und ein empfohlenes Behandlungsschema – „Wie oft soll ich bei Läusen die Haare auskämmen?“, „Wie lange dauern Läuse?“, „Wie lange muss ich nach Läusen nachbehandeln?“

 

Titelbild: Photo by Element5 Digital on Unsplash

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